Gesellschaft Österreichischer Chemiker
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Woche der Chemie           25. September - 3. Oktober 2004   
 
 



 
 

PRESSEINFORMATIONEN

Podiumsdiskussion: Chancenkapital wahrnehmen statt Regulierungswahn -
zu geringe Akzeptanz der Naturwissenschaften in der Öffentlichkeit

Als Auftakt zur „Woche der Chemie“ diskutierten Donnerstag Abend Dr. Peter Untersperger (Obmann Fachverband der chemischen Industrie), Dr. Harald Glatz (Obmann Verein für Konsumenteninformation), Univ.-Prof. Dr. Ulrich Schubert (Präsident Gesellschaft Österreichischer Chemiker) und Univ.-Prof. Dr. Günther Bonn (stv. Vorsitzender Rat für Forschung und Technologieentwicklung) unter der Moderation von Alfred Payrleitner das Thema „Wieviel Chemie braucht Österreich?“.

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Ganz im Zeichen der Chemie stehen Österreichs Schulen und Universitäten von 25. September bis 3. Oktober. Im Rahmen von Österreichs erster „Woche der Chemie“ geben zahlreiche Veranstaltungen Einblick in wichtige Themen aktueller Chemie-Forschung. „In der Woche der Chemie werden aber auch hunderte Schulen in ganz Österreich einen Lernschwerpunkt in diesem Fach setzen“, berichtet der Verband der Chemielehrer Österreichs. Experimentiert werde von Volksschülern ebenso wie von angehenden Maturanten.

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Zahlreiche Veranstaltungen für alle Altersgruppen erlauben Blick hinter die Kulissen

Von Auto über Babyfeuchttücher und Handy bis zu Zahnpasta – ohne Chemie ist unser tägliches Leben nicht vorstellbar. Oft unerkannt und übersehen verrichtet sie hochfunktionell unverzichtbare Dienste, die unseren gewohnten Alltag so reibungslos funktionieren lassen. Von 25.9. bis 3.10. macht es sich die „Woche der Chemie“ zur Aufgabe, die zahllosen Leistungen dieser faszinierenden Naturwissenschaft für jeden erkenn- und erfahrbar zu machen. Egal ob bei der Analyse von Cola-Getränken, dem Lebensmitteltest „mit allen Sinnen“ oder im Mitmachlabor – frei nach dem Motto „Alles Leben ist Chemie“ werden in zahlreichen Veranstaltungen spannende, neue Sichtweisen auf Altbekanntes geboten.

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Österreichs erste „Woche der Chemie“ lockt mit einem bunten Programm

Von 25. September bis 3. Oktober 2004 wird in Österreich die „Woche der Chemie“ ausgerufen. Rund 250 Veranstaltungen werden österreichweit von Schulen, Universitäten, Chemiefirmen sowie öffentlichen und privaten Institutionen angeboten, die Herrn und Frau Österreicher, „Chemie-Laien“ und „Chemie-Insider“ begeistern sollen.

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Mittel für Grundlagenforschung fehlen – Kaum Akzeptanz der naturwissenschaftlichen Ausbildung - Akuter Chemielehrermangel

„Die Grundlagenforschung in Österreich hält sich nur mühsam über Wasser“, beklagt Univ.-Prof. Dr. Ulrich Schubert, Präsident der Gesellschaft Österreichischer Chemiker, die fehlenden finanziellen Mittel für erkenntnisorientierte naturwissenschaftliche Forschung. Dabei sei die Erarbeitung von Wissen kein unnötiger Luxus, sondern für ein rohstoffarmes Land wie Österreich eine Zukunftsinvestition.

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Gestiegene Rohstoffpreise – Europäischer Markt weiter schwach –
Nur langsame konjunkturelle Erholung

Die Konjunktur in Österreichs chemischer Industrie zeigte sich im 1. Halbjahr 2004 janusköpfig: Kautschuk- und Kunststoffwaren, die rund 40 % der chemischen Produktion ausmachen, verzeichneten einen Zuwachs von 7 %. Die Chemie im engeren Sinne musste hingegen ein Minus von 6,1 % hinnehmen. Insgesamt ergab das ein leichtes Umsatzminus von 1,1 %.

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Der Georg Thieme Verlag, Stuttgart, unterstützt die österreichische „Woche der Chemie“. Diese findet vom 25. September bis 3. Oktober unter anderem in Fabriken, Laboren, Instituten und Schulen statt. Thieme bietet allen Firmen und Institutionen, die sich an der „Woche der Che-mie“ beteiligen, einen befristeten Zugang zu RÖMPP Online an: Vom 13. September bis 10. Oktober gilt das Angebot, kostenfrei die umfangreichste Chemie-Enzyklopädie in deutscher Sprache zu nutzen.

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Reine Luft, sauberes Wasser und gesunde Lebensmittel – alles natürlich und nicht chemisch? Vorsicht, Denkfalle – auch die Natur ist chemisch. Allein schon unser Körper ist ein hochkomplexes Labor, in dem chemische Prozesse viele Funktionen, Gefühle und Emotionen steuern. Jede Pflanze und jedes Tier lebt durch chemische Umsetzung und besteht wie Stock und Stein aus chemischen Stoffen. Kommt „Sand ins Getriebe“, ist das Leben gestört. Wir Menschen fühlen uns unwohl oder werden krank.

Wer schon immer wissen wollte, wie solche chemischen Prozesse ablaufen, was in unseren Lebensmitteln wirklich enthalten ist oder woraus Medikamente bestehen, kann diesen Wissensdurst bei zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen der „Woche der Chemie“ von 25.9. bis 3.10.2004 stillen.

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Von 25. September bis 3. Oktober 2004 steht ganz Österreich im Zeichen der Chemie: Die erstmals durchgeführte „Woche der Chemie“ bietet im Rahmen von bundesweiten, regionalen und lokalen Aktionen und Veranstaltungen zahlreiche Gelegenheiten, Einblick in die Tätigkeitsfelder dieser Naturwissenschaft zu nehmen. Initiiert wurde die Aktionswoche von der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH), dem Verband der Chemielehrer Österreichs (VCÖ) und dem Fachverband der chemischen Industrie (FCIO).

Die Darstellung des Nutzens der Chemie, die Akzeptanz von chemischen Vorgängen im täglichen Leben sowie der Abbau von Vorurteilen stehen im Mittelpunkt des umfangreichen Projekts. Eine Vielzahl von Aktivitäten aus den Bereichen Alltag, Gesundheit, Bildung, Sicherheit und Wirtschaft werden Einblick in die Chemie sowie ihren Beitrag zur Sicherung von Lebensqualität und Wohlbefinden geben.

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